2002 - 2004
»Bilanz«

von und mit Frank Lüdecke

Bühnenbild Anderl Kammermeier
Sound-Design & Bühnentechnik Andreas Hermanns
Musikalische Beratung Holger Paetz

[ Hörprobe ]

Thurgauer Zeitung (Schweiz), 28.03.2004

"Frank Lüdecke: er ist bissig, frech, provokativ - aber doch von einer intelligenten spielerisch-kabarettistischen Heiterkeit und Leichtigkeit, von der sich alle begeistert mitreissen ließen. Billige Pointen oder Platitüden liegen ihm nicht, auch das wird dankbar aufgenommen. (...) Ein wirklich toller Abend."

Ostseezeitung, 16.09.2003

"spitzfindig und ausgesprochen unterhaltsam ..."

Rüsselsheimer Echo, 28.07.2003

"Lüdeckes eigenwillige Analysen sind voller Wortwitz, beißender Ironie und Sarkasmus. Trocken und treffsicher kommen die Pointen... Das Publikum fühlte sich bei dieser Zeitreise bestens unterhalten."

Passauer Neuste Presse, 27.02.2003

"Frank Lüdeckes Bilanz ist unerbittlich, zeitgeistig, bunt ...".

Stuttgarter Nachrichten, 04.12.2002

"Lüdecke löst fast alle synaptischen Verklumpungen in Applaus auf."

"AZ", München, 28.08.2002

"Lüdecke hat ein hochempfindliches Ohr für die (Neben)Geräusche der 70er und 80er Jahre bis in die Jetztzeit. So entwirft er ein eng verknüpftes Band aus Gegenwart und Erinnerung. Im philosophisch humorigen Blick auf damals, als der "Kalte Krieg" die Gefriertruhe erfand (zum Horten der Lebensmittel, falls "die Russen kommen"), als auf den "ersten Schreck" über den Mauerfall das "richtige Entsetzen" folgte (die Deutschen von drüben sind "ja genau so wie wir"), analysiert er quellwasserein mit Mutterwitz und Vaterzorn den Lebensstil von heute. Denksport der Edelsorte, über den "fließenden Übergang vom Protest zum Produkt"."

Die Rheinpfalz, 21.05.2002

"Lüdecke berührte in seiner Ein-Mann-Show alle Facetten des bundesdeutschen Alltags der letzten 40 Jahre ohne den Holzhammer auszupacken, vielmehr traf er mit pointierten Aussagen. So etwas ist Anfang des neuen Jahrhunderts selten geworden."

WESTFAELISCHE RUNDSCHAU, 23.04.2002

"Ein sehr gelungener Abend mit einem hochkarätigen Frank Lüdecke, der mit seiner "Bilanz" genau den Nerv der Zeit getroffen hat und leider zu der Sorte Kabarettisten gehört, die vom Aussterben bedroht sind, weil sie keine platten Gags machen und andere Menschen überzogen parodieren. Die Ennepetaler dankten es ihm mit viel Beifall, und Lüdecke revanchierte sich mit zwei Zugaben."

NRZ, 13.04.2002

"Amüsant und pintenreich führt der ehemalige Hausautor des Kom(m)ödchens durch die Jahrzehnte seines Lebens. Ergebnis: Kräftiger Applaus für die Bühnenshow und zwei Zugaben."

RHEINISCHE POST, DÜSSELDORF, 12.04.2002

Gnadenlos witzig Frank Lüdecke: "Bilanz" im Kom(m)ödchen "Präzision ist der Begriff, der den Stil des Berliner Kabarettisten Frank Lüdecke am besten beschreibt. Das gesamte Konzept seines neuen Programms "Bilanz" im "Kom(m)ödchen" ist minutiös erarbeitet. Jede Formulierung, jede Pointe, die Gestik und Mimik des intelligenten Gag-Schreibers ("Spott-Light") sind auf den Punkt genau. Exakte Anschlüsse verbinden die einzelnen Sketche. Die kurzweilige Szenenfolge wird wohltuend aufgelockert von selbst gespieltem oder eingeblendetem musikalischem Material.Kann man bei diesem fast eiskalt zu nennnendem Kalkül überhaupt noch lachen? Weit entfernt vom derzeitigen inflationären Comedy-Stil auf den Kleinkunstbühnen und in den TV-Anstalten fehlt bei Lüdecke jede brüllende Heiterkeit. Klamauk ist wahrhaft seine Sache nicht. Die Lachsalven sind leise, dafür aber von genau placierten Überraschungseffekten provoziert. Das funktioniert wie ein perfekt ablaufendes Gag-Feuerwerk, allerdings ohne daß man sich dabei verbrennt.So knackig, so wohl formuliert hört man kabarettistische Gesellschaft-, Politik- und Lifestyle-Analyse nur selten. Das macht Spaß, weil es ganz und gar auf plumpe Pointenhuberei verzichtet. Man fühlt sich an den jungen Dieter Hildebrandt oder an Wolfgang Neuss erinnert.Ausgehend vom gerade gefeierten 40. Geburtstag drängt sich einem desillusionierten Sproß der wilden 60er diese Art gnadenloser Bilanz geradezu auf. Aus den Protestsongs Bob Dylans wurde Berieselungsmusik in Supermärkten, Mick Jagger ist älter als der Bundeskanzler. Dessen Körperhaltung wird dank der Überbeanspruchung immer steifer, sein Sprachfluß immer stockender. Spuren der Macht.Das Ende der Kohl-Ära; der Beginn des grünen Opportunismus; Gentechnologie; der Irrsinn der IT-Revolution: Hier setzt Lüdecke das Seziermesser an. Genau so ist es, denkt sich der Zuschauer und freut sich über die unerbittlich witzige Satire, die ihm geboten wird. Bei der Premiere gab es langanhaltenden, herzlichen Schlussapplaus." Heinz Holzapfel

WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 12.04.2002

"Mit seinem feinen, subtilen Witz jenseits allen Comedy-Klamauks spürt Lüdecke den Trends der Moderne nach. Auf unterhaltsame Weise seziert er unsere Zeit und schildert Beobachtungen, die wir vielleicht nicht zu deuten wußten."

SAECHSISCHE ZEITUNG, 10.04.2002

"Eine heiter-philosophische, oft melancholische Abrechnung mit Sprachverwirrung, Werbekitsch und der Mauer in den Köpfen".

Dresdener Neuste Nachrichten, 04.04.2002

"Geistreich und den Alltag intelligent sezierend kommt Lüdecke eher ins Philosophieren als ins Kalauern. Leistet sich aber nichtsdestotrotz den Luxus höchst unterhaltsam zu sein".

DER TAGESSPIEGEL, BERLIN, 28.03.2002

Warten, bis der Russe kommtFrank Lüdecke zieht bei den "Wühlmäusen" eine ziemlich deutsche Bilanz "Was war los in Berlin, in den guten alten Tagen mit James Last und Bob Dylan bis zu Nenas "99 Luftballons", dem musikalischen Low, dem Moment, als die Eltern fürchterlicherweise plötzlich die Musik der Kinder auf Kassette überspielt haben wollten? Was geschah, als der isolierte Luxuszustand durch den Mauerfall sein Ende fand, als die neue Ost-West-Stadt nach dem ersten Jubel ins Erschrecken darüber fiel, das die von drüben "genau so sind wie wir"? Vater und Sohn verkünden je ihre Sicht der Dinge, und Frank Lüdecke, Schauspieler und Kabarettist, führt sie beide vor, den kleinen Firmenvertreter und dessen Sohn (18 Semester Geschichte und Germanistik). Dabei verfährt Lüdecke so humorvoll wie schonungslos, so brillant wie originell. Seine philosophisch-humoristische Tour de Force durch drei Jahrzehnte zeigt Berlin als Spiegel Deutschlands, seine Urteile und Vorurteile, Brücken und Brüche. Der kalte Krieg das war die Zeit, in der das Einkaufen nicht dem Essen diente, sondern dem Horten und warten, "falls der Russe kommt". Der Abend führt bis in die Gegenwart, in der es "ziemlich komplex" wird, etwa wenn der Vater der kleinen Tochter nach dem 11. September Gut und Böse zu erklären versucht, bis sie schließlich den "Mann mit dem Bart" identifiziert hat, und ein paar Wochen drauf den Weihnachtsmann (mit Bart) verwirrend findet. Frank Lüdeckes Texte sind sprachorientiert, ihr Wortwitz und ihre wagemutige Präsenz provozieren Gelächter, das sich an keiner Stelle dem Klamaukigen verdankt oder dem Vulgären. Auf die Details kommt es an und da hat Lüdecke ein Meister der Beobachtung mit heiterer, melancholischer und gedankenreicher Akribie studiert. Lebensmusikalisch scheint hier das richtige Wort." Caroline Fetscher

TICKET, BERLIN, 28.03.2002

Synaptische Verklumpung Frank Lüdecke stellt Fragen und zieht "Bilanz" "Mutig erprobte Frank Lüdecke sein neues Programm in Dänemark. Erfolgreich, wie man hört nicht zuletzt, weil er es verstand, eventuelle Verständnisschwierigkeiten von vornherein auszuschalten: "Lüdecke betonte sicherheitshalber, dass mit "Flugblatt" 1968 nicht "Boarding-Pass" gemeint war" (Berlingske, Kopenhagen). Wir sehen, es geht um den vergleichenden Blick zurück, in eine Zeit, da man "Bob Dylan noch zu Hause und nicht bei Kaisers am Fleischtresen hörte". So etwas klingt populär, sorgt unterhaltsam für Identifikation. Weil aber Lüdecke seine Programme mit philosophisch grundierten Brüchen zu bestücken pflegt, lässt die Seinsfrage nicht lange auf sich warten. "Wer ist der Schuldige? Ist er versichert? Und kann man ihn regresspflichtig machen?" So sinniert ein Berliner Kabarettist nach 40 Jahren "synaptischer Verklumpung". Einer, der freilich auch allen Grund hat, seine bisherige berufliche "Bilanz" mit einiger Zufriedenheit abzuschließen. Dem Fernsehzuschauer vor allem als Autor und Darsteller für und mit Dieter Hallervorden bekannt, setzte der zeitweilige Tagespiegel-TV-Kritiker Zeichen in der Entwicklung des Kabaretts als Wanderer zwischen Woody Allen, Woody Woodpecker und Norwegian Wood, jener berühmten Lennon Lüdecke-Nummer für Skandinavier und Ikeaner."

BERLINER MORGENPOST, 27.03.2002

"Um Hirn- und Genforschung, um die benutzerfreundliche Wirklichkeit des neuen Jahrtausends geht es bei dieser sehr persönlichen "Bilanz", die variantenreich den Bezug zu den großen Fragen unserer Zeit herstellt und bei der Premiere Riesenjubel erntet."

ALLGAEUER ZEITUNG, 16.03.2002

"...eine höchst komplexe, vor Spitzfindigkeiten strotzende, listige und geistreiche Bilanz seines Lebens. (...) Frank Lüdecke ist in seinen Ausführungen wieselflink und leichtfüßig. Elegant gelingt es ihm, die Zuschauer mit seinen geistigen Salti mortali zu akrobatischer "Gripsgymnastik" zu verführen."

PREMIERENKRITIK, BERLINGSKE TIDENDE (DK), 21.01.2002

"Wir jubeln! Und wenn es nun sein muß: Als Deutschstunde betrachtet, erlebt man eine gute Sprache und einen intelligenten Text. Man kann behaupten, daß Frank Lüdecke der deutschen Kabarett-Tradition verpflichtet ist und man kann mit noch größerem Recht sagen, daß er allen anderen Stand-Up-Comedians auf den europäischen Bühnen ähnelt. Frank Lüdecke ist jedoch besser, musikalischer und humorvoller als so viele andere."

 

 

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